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Wie alles begann …

 

Seit 2005 gibt es in Steingaden eine gemeindliche Hackschnitzelheizung im Fohlenhof, mit der die Grundschule, der Fohlenhof sowie das bestehende Fernwärmenetz im Ortskern geheizt wird. 
Im Jahr 2019 lief der Vertrag mit dem auswärtigen Betreiber der gemeindlichen Hackschnitzelheizung aus. Thomas Gschmeißner, jetziger Geschäftsführer der Holzenergie war der Ansicht, es müsse doch eine Möglichkeit geben, dass diese Heizung von Einheimischen selbst betrieben wird. So suchte Thomas Gschmeißner damals das örtliche Sägewerk und dessen Geschäftsführer Robert Wiedemann auf, um ihn auch für seine Idee, das Nahwärmenetz selbst zu betreiben, zu begeistern. Schnell war klar, es braucht noch mehr Unterstützer um dies zu bewerkstelligen. So bildete sich schnell eine motivierte Truppe, bei der jeder einzelne in irgendeiner Weise mit Hackschnitzel, Heizungsbau, Nahwärme, Leitungsverlegung usw. zu tun hat. Das Know-How ist also vorhanden. Auch der 1. Bürgermeister der Gemeinde Steingaden, Max Bertl, war sofort von der Idee überzeugt und unterstüzte das Projekt von Anfang an. Der ursprüngliche Plan war, die bestehende Hackschnitzelheizung zu erweitern, doch der Standort mitten im Dorf war nicht optimal. Zudem bietet er keine Erweiterungsmöglichkeiten. 
Also musste eine komplett neue Anlage entstehen, es stellte sich nur die Frage wo? Nachdem die Steingadener Kläranlage dann stillgelegt wurde, war der optimale Standort gefunden. Dank der Befürwortung der Gemeinde wurde uns die Nutzung dieses Standortes ermöglicht. Die Anlage liegt etwas außerhalb aber noch nahe genug, um Wärmeverluste aufgrund zu langer Leitungen zu vermeiden. Was wir außerdem als sehr großen Vorteil sahen ist, dass dort bereits Infrastruktur vorhanden ist und wir damit keine neuen Flächen für unser Vorhaben versiegeln mussten. 
Nach etlichen Sitzungen gründeten wir neun Gesellschafter 2021 dann die Holzenergie Fohlenhof GmbH.